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Hardware für dynamisches Lastmanagement

aCharge Controller

Der aCharge Controller steuert Ihr Lastmanagement direkt vor Ort — dieselbe Hardware, zwei Ausbaustufen: TELECONTROL für den unkomplizierten Einstieg, DYLAMO für maximale Funktionsvielfalt bei komplexen Standorten.

Aufbau

Wo der Controller sitzt

Der Controller sitzt zwischen Zähler und Ladepunkten. Er misst, was das Gebäude gerade zieht, und gibt den Ladepunkten frei, was der Anschluss übrig hat — lokal, ohne Umweg über die Cloud.

Lastmanagement interaktiv erklärt

Grundlagen

Was ist dynamisches Lastmanagement?

Jedes Gebäude hat eine harte Obergrenze: den Netzanschluss. Ladepunkte wollen zusammen fast immer mehr, als diese Grenze hergibt. Dynamisches Lastmanagement löst das nicht mit einem teuren Netzausbau, sondern mit Messtechnik und Software — es misst den tatsächlichen Verbrauch, rechnet das freie Restbudget aus und verteilt es auf die Fahrzeuge. Sekunde für Sekunde, den ganzen Tag.

Sechs Ladepunkte fordern
66 kW
Der Anschluss liefert
43 kW
Unter diesem Strom lädt kein Auto
6 A
01 · Das Problem

Die Leitung ist der Flaschenhals

Ein typischer Gewerbeanschluss mit 63 A liefert rund 43 kW. Sechs Wallboxen mit je 11 kW wollen 66 kW — mehr als der Anschluss hergibt. Ohne Steuerung löst die Hauptsicherung aus, oder der Netzausbau kostet einen fünfstelligen Betrag.

02 · Der naive Weg

Statisch: sicher, aber verschenkt

Statisches Lastmanagement reserviert ein festes Budget für die Ladepunkte — bemessen an der Spitzenlast des Gebäudes, damit es zu jeder Stunde sicher ist. Das funktioniert, aber abends, wenn das Gebäude fast nichts mehr zieht, bleiben 30 kW ungenutzt in der Leitung liegen.

03 · Die Lösung

Dynamisch: das Restbudget in Echtzeit

Der Controller misst den realen Bezug am Hausanschluss und gibt den Ladepunkten exakt frei, was gerade übrig ist. Steigt die Gebäudelast, regeln die Fahrzeuge ab. Sinkt sie, laden sie schneller. Die Anschlussgrenze wird nie überschritten — und nie unnötig unterschritten.

Interaktive Simulation

Ein Tag an einem Beispielstandort

6 Ladepunkte à 11 kW an einem 43-kW-Anschluss. Wechseln Sie die Strategie und sehen Sie zu, was mit dem Ladepark passiert.

Gebäudelast Ladeleistung PV-Erzeugung Netzbezug Netzanschluss 43 kW Verfügbare Leistung (Netz + PV)
00:00

Jetzt am Anschluss

Gebäude
0 kW
PV
0 kW
Laden
0 kW
Netzbezug
0 / 43 kW
Freie Reserve
0 kW

Transporter · Lieferverkehr

06:00 – 14:00 · 75 kWh

0 %

Dienstwagen · Außendienst

07:00 – 17:30 · 60 kWh

0 %

Mitarbeitende A

08:00 – 17:00 · 52 kWh

0 %

Mitarbeitende B

08:30 – 16:00 · 40 kWh

0 %

Besuch

10:00 – 12:30 · 58 kWh

0 %

Poolfahrzeug · Spätschicht

16:00 – 21:00 · 80 kWh

0 %
Tagesbilanz der drei Steuerungsstrategien
Strategie Geladen Ø Ladestand bei Abfahrt Fahrzeuge ≥ 80 % Netz-Spitze Über der Grenze
Ohne Steuerung kWh
Statisch kWh
Dynamisch (DYLAMO) kWh

Vereinfachte Simulation mit Beispielwerten: 63-A-Anschluss (≈ 43 kW), sechs Ladepunkte à 11 kW, typisches Gewerbe-Lastprofil, sechs Fahrzeuge mit unterschiedlichen Standzeiten. Reale Standorte werden individuell ausgelegt.

Unter der Haube

Vier Schritte, im Sekundentakt

01

Messen

Ein Zähler am Hausanschluss liefert die tatsächliche Wirkleistung — pro Phase, laufend. Nicht die Anschlusskennzahl auf dem Papier, sondern das, was gerade wirklich fließt.

02

Rechnen

Der Controller bildet die Differenz zur vereinbarten Anschlussleistung. Was übrig bleibt, ist das freie Budget — plus, was die PV-Anlage gerade selbst erzeugt.

03

Verteilen

Das Budget wird auf die belegten Ladepunkte aufgeteilt — nach Priorität, Standzeit und Ladezustand. Nie unter 6 A pro Fahrzeug, denn darunter lädt kein Auto.

04

Absichern

Der Controller regelt lokal, nicht in der Cloud. Reißt die Internetverbindung ab, läuft das Lastmanagement unverändert weiter und synchronisiert sich später automatisch nach.

Ausbaustufe DYLAMO

Wenn eine Dimension nicht mehr reicht

Einfaches dynamisches Lastmanagement kennt eine Größe: die freie Leistung am Anschluss. An größeren Standorten hängen aber noch andere Verbraucher und Erzeuger an derselben Leitung — und die verändern das Budget ständig. DYLAMO rechnet sie alle mit ein, statt sie zu ignorieren.

  • PV-Erzeugung vor Ort
  • Wärmepumpen
  • Transformatorlast
  • Ladepunkte mehrerer Hersteller
  • Priorität und Standzeit je Fahrzeug
  • Ladezustand der Fahrzeugbatterie
§ 14a EnWG

Wenn der Netzbetreiber drosselt

Seit 2024 dürfen Netzbetreiber steuerbare Verbrauchseinrichtungen — Wallboxen, Wärmepumpen, Speicher — bei drohender Netzüberlastung vorübergehend auf 4,2 kW herunterregeln. Im Gegenzug gibt es reduzierte Netzentgelte. Der aCharge Controller nimmt dieses Signal entgegen und verteilt auch das reduzierte Budget noch nach Priorität, statt Ladepunkte hart abzuschalten.

Probieren Sie den Schalter „Netzbetreiber dimmt“ in der Simulation oben aus — sie drosselt dann die Abendspitze von 17 bis 20 Uhr.

Was das praktisch bedeutet

Mehr Ladepunkte am selben Anschluss

Der wirtschaftliche Kern des dynamischen Lastmanagements ist nicht die Technik, sondern was sie erspart: einen größeren Netzanschluss. Statt die Leitung auf den theoretischen Gleichzeitigkeitsfall auszulegen, wird der bestehende Anschluss so weit ausgereizt, wie er es sicher zulässt — und der Ladepark kann wachsen, ohne dass der Tiefbau wieder anrückt.

Modbus TCP EEBus Potentialfreie Kontakte EnWG § 14a VDE-AR-N 4100 Eichrechtskonform Herstellerunabhängig Offline-fähig Modbus TCP EEBus Potentialfreie Kontakte EnWG § 14a VDE-AR-N 4100 Eichrechtskonform Herstellerunabhängig Offline-fähig
aCharge Controller in der TELECONTROL-Variante, montiert auf einer Hutschiene
Einstiegsvariante

Einfaches dynamisches Lastmanagement

aCharge Controller — TELECONTROL

Einstufiges Lastmanagement mit lokalem Controller — konzipiert für kompakte, zuverlässige Installationen, die auch bei unterbrochener Internetverbindung sicher weiterlaufen.

  • Einstufiges Lastmanagement ohne komplexe Mehrfachintegrationen
  • Standardisierte Schnittstellen: Potentialfreie Kontakte, Modbus TCP, EEBus
  • Läuft auch offline sicher weiter
  • Automatische Re-Synchronisation mit der Cloud
aCharge Controller in der DYLAMO-Variante, montiert auf einer Hutschiene
Vollausstattung

Multidimensionales Lastmanagement

aCharge Controller — DYLAMO

Multidimensionales Lastmanagement für Ladeparks, die mitwachsen: DYLAMO verteilt verfügbare Anschlussleistung in Echtzeit über Ladepunkte verschiedener Hersteller, PV-Anlagen, Wärmepumpen und Transformatoren.

  • Verteilt Leistung in Echtzeit nach Priorität, Standzeit und Ladezustand
  • Bindet Wallboxen mehrerer Hersteller über Standardprotokolle an
  • Integriert PV-Erzeugung, Wärmepumpen und Transformatorlast
  • Eichrechtskonforme Erfassung und Abrechnung jedes Ladevorgangs
In der Simulation ansehen

TELECONTROL oder DYLAMO?

Der Unterschied auf einen Blick

TELECONTROL DYLAMO
Lastmanagement Dynamisch, einstufig Dynamisch, multidimensional
Integration weiterer Anlagen PV, Wärmepumpen, Trafos
Schnittstellen Potentialfreie Kontakte, Modbus TCP, EEBus Standardprotokolle mehrerer Hersteller
Offline-Betrieb Lokaler Controller, automatische Re-Synchronisation Lokaler Controller
Konform mit EnWG §14a, VDE-AR-N4100 EnWG §14a, VDE-AR-N4100
Ideal für Einfache, kompakte Ladeparks Komplexe, wachsende Standorte

Konformität & Regulatorik

Beide Varianten des aCharge Controllers erfüllen die Anforderungen aus EnWG §14a (netzdienliche Steuerung) sowie VDE-AR-N4100.

Zertifikate & Dokumente ansehen

Installieren, planen oder empfehlen Sie aCharge?

Ob Elektrofachbetrieb, Planungsbüro oder Bauunternehmen: Empfehlen Sie aCharge Controller bei Ihren Kunden — wir teilen die Arbeit, wir teilen den Erfolg.

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Welche Variante passt zu Ihrem Standort?

Wir prüfen gemeinsam mit Ihnen, ob TELECONTROL oder DYLAMO zu Ihrer Situation passt.

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